Lektorat für Verlage und Autoren

I. Geltungsbereich

Für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen dem Auftraggeber und der Lektoren.ch GmbH gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Entgegenstehende oder von diesen Bedingungen abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer hat diesen ausdrücklich zugestimmt.

II. Leistungsumfang

1. Der jeweilige Umfang der vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der verbindlichen schriftlichen Auftragserteilung durch den Auftraggeber und durch die Annahme durch den Auftragnehmer.
2. Sofern der Auftraggeber keine besonderen schriftlichen Anweisungen (Briefing) erteilt, wird die Form des Ausgangstextes regelmäßig beibehalten. Zu einer bestimmten Gestaltung des an den Auftraggeber abzuliefernden Textes oder Teilen hiervon sowie zu einer Gestaltung des Textes anhand bestimmter Referenzobjekte ist der Auftragnehmer jedoch in jedem Falle nur verpflichtet, wenn der Auftraggeber dem Auftragnehmer ausdrücklich entsprechende schriftliche Anweisungen erteilt.
3. Übersetzungen werden in einer allgemein üblichen, lexikografisch vertretbaren und verständlichen Form vorgenommen. Fachausdrücke werden, sofern keine besonderen schriftlichen Anweisungen oder Unterlagen mitgeschickt werden, entsprechend der allgemein üblichen, lexikografisch vertretbaren und verständlichen Version korrigiert bzw. übersetzt.
4. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung dafür, dass die von ihm zur Verfügung gestellten Unterlagen wettbewerbs-, warenzeichen- und namensrechtlich und/oder aus sonstigen Gründen nicht zu beanstanden sind.

III. Preise und Zahlungsbedingungen

1. Die Preise für die Leistungen des Auftragnehmers richten sich nach der jeweils gültigen aktuellen Preisliste.
2. Sofern sich aus der Auftragsbestätigung nichts anderes ergibt, ist das Honorar innerhalb von sieben Tagen nach Rechnungsdatum zur Zahlung fällig. Für die Folgen des Zahlungsverzuges gelten die gesetzlichen Regelungen.
3. Aufrechnungsrechte stehen dem Auftraggeber nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Auftragnehmer anerkannt sind.

IV. Lieferzeit

1. Ist kein besonderer Liefertermin zwischen den Parteien vereinbart, erfolgt die Lieferung der überarbeiteten Texte durch den Auftragnehmer innerhalb der für eine sorgfältige Erledigung erforderlichen Frist.
2. Lieferzeiten sind verbindlich, soweit dies ausdrücklich vereinbart wird. Sie werden nach Werktagen (ausgenommen Samstage) berechnet.
3. Sofern die Parteien nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart haben, ist der Auftragnehmer berechtigt, die von ihm korrigierten, lektorierten oder übersetzten Texte per E-Mail oder per Telefax an den Auftraggeber zu versenden.
4. Setzt der Auftraggeber nach Verzugseintritt eine angemessene Nachfrist, so ist er nach fruchtlosem Ablauf dieser Nachfrist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Schadensersatz statt der Leistung steht dem Auftraggeber nur zu, wenn der Verzug auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit oder auf fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht beruht. Im Falle einfacher Fahrlässigkeit ist die Haftung des Auftragnehmers stets auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden beschränkt.
5. Die Haftungsbegrenzungen gemäß IV. 4. gelten nicht, sofern ein kaufmännisches Fixgeschäft vereinbart wurde. Gleiches gilt dann, wenn der Auftraggeber wegen des vom Auftragnehmer zu vertretenden Verzuges geltend machen kann, dass sein Interesse an der Vertragserfüllung weggefallen ist. In diesen Fällen ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.
6. Tritt der Auftraggeber vom Vertrag zurück, ohne dass der Auftragnehmer hierzu Anlass gegeben hat, sind die bis zum Eintreffen der schriftlichen Rücktrittserklärung angefallenen Kosten und Übersetzungshonorare vom Auftraggeber zu zahlen, mindestens aber eine Stornopauschale in Höhe von 50 % des vereinbarten Auftragswertes.

Stand 01.05.2004

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